Bürgerinitiative Brücke Fraulautern – Nächstes Treffen 03.07.2024 im Vereinsraum Galerie im Vereinshaus Fraulautern

 

Bürgerinitiative Fraulauterner Brücke relativiert „Gute Nachrichten“

Nach einem ersten Gespräch der BI Fraulauterner Brücke mit Ministerin Berg am Mittwoch relativieren die Sprecher der BI die von der Ministerin verkündeten „Guten Nachrichten“ zur Ortsumgehung und dem Ersatzneubau der Brücke, der für 2028 geplant ist.

Positiv zu bewerten ist die kurzfristige Geprächsbereitschaft der Ministerin und ihre Offenheit, die Vorschläge der Bürgerinitiative zu prüfen und in die weiteren Überlegungen mit einzubeziehen. Auch die Ankündigung, dass der Ersatzneubau der Brücke wegen des Wegfalls eines Abstellgleises eine geringere Spannweite haben wird, ist eine gute Nachricht. Dass ein in der Bauzeit notwendiger Umleitungsverkehr nicht durch die Puhlstraße in Fraulautern geleitet werden soll, sieht die BI als ersten Erfolg ihrer Aktivitäten an. Unzufrieden sind die Sprecher allerdings mit der vorgegebenen Zeitperspektive für die geplante Ostumgehung von Fraulautern. Diese soll frühestens 2032 kommen. Die Sprecher der BI, Helen Blaschke und Klaus Kessler, weisen darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger seit mehr als 15 Jahren auf den so genannten Ostring warten und das Projekt in der Vergangenheit mit viel zu wenig Nachdruck vorangetrieben worden ist. Wörtlich sagen sie dazu:„Die Fraulauterner Bürger sind frustriert und sprechen von einer Hinhaltepolitik, die nicht mehr akzeptabel ist. Auch der angekündigte früheste Baubeginn von 2032 ist unbefriedigend, da vorher der Neubau der Brücke erfolgen soll und ohne Ostring keine echte Verkehrsentlastung von Fraulautern möglich ist. Wir werden weiter darauf drängen, das Planfeststellungsverfahren für den Ostring zu beschleunigen, zumal die Ostumgehung nur noch bis 2030 im vordringlichen Verkehrswegeplan des Bundes steht und danach ungewiss ist, wie es weiter geht.“

Im Gespräch mit der Ministerin ging es auch um die Umleitungsregelungen während der Bauzeit der neuen Brücke. Diese sollen zu möglichst wenigen Staus und nur geringen Anwohnerbelastungen führen. Die Ministerin verwies auf diesbezügliche Variantenplanungen eines renommierten Verkehrsbüros mit der Aussage, dass noch weitere Beratungen erfolgen sollen. Die Vertreter der Bürgerinitiative erläuterten dazu ihren Vorschlag, die Bahnunterführung am Lauternweg in Ensdorf in die Umleitungsplanung mit einzubeziehen und einen Anschluss an die Umgehungsstraße B 51 neu einzurichten. Helen Blaschke und Klaus Kessler begründeten dies mit den Worten: „Wir wollen durch einen Ausbau der Unterführung bereits vor dem Neubau der Brücke einen Teilabschnitt des Ostrings einrichten. Durch die Anbindung an die Umgehungsstraße kann Fraulautern und Ensdorf von großem Stauverkehr entlastet werden und die Erreichbarkeit des Unterdorfes mit Schule, Kita, Geschäften, Arztpraxen, Apotheke und Gewerbe wird verbessert. Außerdem kann dann auf einen vergrößerten Kreisel, den Turbokreisel, in Ensdorf verzichtet werden, der ohnehin dem Ortskern schaden würde.“

Die Ministerin sagte zu, die Bürgerinitiative zeitnah über die Umleitungsplanungen zu informieren und auch die vorhandene Unterführung dabei im Blick zu haben. Die Sprecher der BI betonten abschließend, dass sie für ihre Vorstellungen viel Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern von Fraulautern und Ensdorf erfahren haben. Sie wollen deshalb weiter für Unterstützung ihrer Ideen werben und dazu eine breit angelegte Unterschriftskampagne starten.

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