100 Jahre SPD Fraulautern: Ein Jahrhundert Engagement in unserem „Stadtteil mit Herz“
Die SPD Fraulautern hat am Freitag, den 18. September 2026, ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsveranstaltung im Vereinshaus Fraulautern gefeiert. Zahlreiche Mitglieder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie Gäste aus Politik und Gesellschaft waren zusammengekommen, um gemeinsam auf ein Jahrhundert sozialdemokratisches Engagement in Fraulautern zurückzublicken.
Nach der Begrüßung und dem Rückblick des Vorsitzenden Patrick Boley auf 100 Jahre SPD Fraulautern wurde der weitere Verlauf des Abends eingeläutet. Das LAK Fraulautern gab mit mehreren Kanonenschüssen den offiziellen Startschuss für die Jubiläumsfeier.
„100 Jahre SPD Fraulautern, das sind 100 Jahre Einsatz für die Menschen, für Arbeitsplätze, für soziale Gerechtigkeit, für Vereinsförderung, Umweltschutz und ein starkes Miteinander in unserem ‚Stadtteil mit Herz‘“, erklärt Patrick Boley.
Der Abend bot zahlreiche Einblicke in die Geschichte des Ortsvereins, dem ersten im heutigen Saarlouis. Dabei wurde deutlich, dass die Arbeit der SPD Fraulautern weit über die politische Arbeit hinaus immer auch vom gesellschaftlichen Engagement und der Verbundenheit mit dem Stadtteil geprägt war. Erinnerungen an Veranstaltungen wie das Bachfest, die Hobbyausstellung, der Weihnachtsmarkt oder die aktuellen kindgerechten Bauaktionen zeigten beispielhaft, wie vielfältig das Engagement über die Jahrzehnte gewesen ist.
Für Unterhaltung und besondere Momente sorgten die Diashow „Fraulautern damals und heute“ des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Fraulautern, ein Sketch von Jessica Ehrhardt und Yvonne Feld von der GKG Fraulautern sowie die musikalische Begleitung durch Lea Mauer.
Ein weiterer Bestandteil des Jubiläumsabends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Karin Boley, Julie Borgeest und Anka Linsler geehrt. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft kann Günter Willkomm zurückblicken, während Franz-Josef Laugel für beeindruckende 55 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus wurden Klaus Hiery und Klara Spurk als Träger der Willy-Brandt-Medaille gewürdigt.
Ein besonderer Dank der SPD Fraulautern gilt allen, die zum Gelingen des Jubiläumsabends beigetragen haben, den zahlreichen Menschen, die den Ortsverein in den vergangenen 100 Jahren geprägt haben sowie an den Landtagsabgeordneten und Stadtverbandsvorsitzenden Florian Schäfer, der die Schirmherrschaft übernahm.
In seiner Rede ging Schäfer insbesondere auf die besondere historische Bedeutung des Jubiläums ein und würdigte die mutigen Gründerinnen und Gründer, die den Ortsverein bereits in einer Phase der Unsicherheit vor der NS-Zeit ins Leben riefen. Schäfer dankte allen engagierten Kräften, die Fraulautern über Jahrzehnte hinweg zu einer Hochburg der sozialen Stärke gemacht haben. Mit Blick auf die Gegenwart hob er die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhalts hervor: Trotz aller Herausforderungen gelte es, Erreichtes und ehrenamtlichen Einsatz wertzuschätzen. Gleichzeitig mahnte er dazu an, bei gesellschaftlichen Diskussionen auch den eigenen Beitrag zum Gemeinwohl zu hinterfragen, und rief dazu auf, sich aktiv einzubringen: „Auch wir sind auf Menschen angewiesen, die sich bekennen und aktiv mitmachen. Davon haben wir aktuell viel zu wenige. Seien Sie deshalb gerne dabei!“ Abschließend wünschte er dem Ortsverein, den Vereinen und allen Engagierten weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit im „Stadtteil mit Herz“.
Diesem Dank an das Ehrenamt schloss sich auch der Vorsitzende an: „Unser Dank gilt allen Mitgliedern, den vielen ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitgliedern, unseren Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern sowie allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern. Sie alle haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die SPD Fraulautern heute auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken kann“, so Boley.
Der Jubiläumsabend war damit nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein gemeinsamer Blick nach vorne. „Wir wollen die Geschichte der SPD Fraulautern als Auftrag verstehen, auch künftig nah bei den Menschen zu sein, zuzuhören und unseren Stadtteil aktiv mitzugestalten“, betont Patrick Boley.