18.12.2017 22:17

Soziale Stadt: Bürger-Workshops im Januar in Roden und Fraulautern

Das Förderprogramm Soziale Stadt geht in die nächste Runde. Bei den Bürger-Workshops in Roden und Fraulautern haben die Menschen vor Ort im Januar noch einmal die Gelegenheit, sich unmittelbar für ihren Stadtteil mit einzubringen und sich aus erster Hand zu informieren.

Lebendige Nachbarschaften, bauliche Investitionen, langfristige Verbesserungen im eigenen Stadtteil - darum geht es beim Förderprogramm Soziale Stadt. Damit das Wissen der Menschen vor Ort mit einfließt und ihre Ideen, Anregungen und Kritik von Anfang an im zukünftigen Maßnahmenkatalog berücksichtigt werden können, gibt es zu verschiedenen Zeitpunkten die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Die erste Stufe dieser öffentlichen Beteiligung waren die Stadtteilrundgänge in Roden und Fraulautern im August. Bei runden Tischen mit Schlüsselakteuren aus den Stadtteilen wurden diese ersten Ergebnisse gemeinsam ausgewertet.

Am 10. und 11. Januar haben die Menschen der beiden Projektgebiete nun wieder die Möglichkeit, sich an der Sozialen Stadt zu beteiligen. Dann finden nämlich die sogenannten Bürgerworkshops statt, bei denen die Ergebnisse der ersten Phase öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Dabei geht es insbesondere um die ermittelten Stärken und Schwächen der Stadtteile sowie über mögliche Maßnahmen und weitere Formen der Beteiligung.

Im weiteren Verlauf werden die herausgearbeiteten und mit den Menschen vor Ort abgestimmten Maßnahmen im sogenannten Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) festgeschrieben. Dieses ISEK bildet dann den Fahrplan für die kommenden Jahre. Finanziert wird das Förderprogramm "Soziale Stadt" zu gleichen Teilen durch Mittel aus Bund, Land und Stadt.

Bürgerworkshop in Fraulautern:
Mittwoch, 10. Januar 2018, 17 bis 20 Uhr im Vereinshaus.

Bürgerworkshop in Roden
Donnerstag, 11. Januar 2018, 17 bis 20 Uhr im Karl-Thiel-Haus.